Teilnahmerekord bei 3. wumboR-Lauf

Rödermark - (chz) Anlässlich des „RödermarkFestivals“ wurde er 2007 aus der Taufe gehoben und führt über zehn Kilometer (und baustellenbedingt zusätzliche 80 Meter in diesem Jahr) durch alle Stadtteile Rödermarks: der wumboR-Lauf durch Waldacker, Urberach, Messenhausen, Bulau und Ober-Roden - eben durch ganz Rödermark.


 © Foto: Ziesecke
Bei so viel Sonnenschein machte der diesjährige wumboR-Stadtlauf allen Läuferinnen und Läufern Spaß.

Emsiges Gewusel herrschte bereits vor den allerersten Runden der Kinder rund um den Start am Badehaus - hatten sich in diesem Jahr doch schon 285 Teilnehmer im Vorfeld angemeldet, Walker wie Läufer, dazu Karin Schließmann von der LG Rodgau auf dem Liegerad. Sie schaffte es als Dritte ins Ziel, und die Ersten zu Fuß an der Kreuzung in Waldacker waren dann auch die Ersten im Ziel: Vorjahressieger Manuel Ruland von der LG Neu-Isenburg in 36 Minuten und 19 Sekunden und Markus Neumann vom Rödermärker Sponsor Radsport Kemmer. Doch trotz großen Ehrgeizes war die Rangliste für die meisten Teilnehmer nicht das Entscheidende.

Rund 70 Helfer und Streckenposten der organisierenden Vereine MTV Urberach, TS Ober-Roden und Run4Fun Rödermark, dazu Mitarbeiter des Roten Kreuzes und des Ordnungsamtes sorgten für einen reibungslosen Verlauf. Rund ums Hallenbad und ums Festival-Maskottchen wumboR herrschte wieder gepflegte Volksfeststimmung.

Der Biergarten vor dem Badehaus lockte ebenso wie die Verpflegungsstände, die Zuschauer wie Läufer mit selbst gebackenen Kuchen und vielen kühlen Getränken versorgten.

 Foto: Ziesecke Er lächelte milde über den ganzen Trubel vor dem Badehaus: wumboR, Festival-Maskottchen und Namensgeber der Veranstaltung.

 © Foto: Ziesecke Er lächelte milde über den ganzen     Trubel vor dem Badehaus: wumboR, Festival-             Maskottchen und Namensgeber der Veranstaltung.       

Über zwei Kilometer rund ums Badehaus liefen die Schüler der Altersgruppen A und B; dreimal um den Kaufland-Parkplatz schwitzten anschließend die Jüngsten, die Schüler C und D, unter denen mit der 2a eine ganze Schulklasse der Trinkbornschule mitlief, begleitet von einem großem Fanclub. Die Läufer und auch die Walker und Nordic Walker wurden kurz danach auf ihren Weg geschickt, und viele Sportler blieben am Ende bis zur Siegerehrung und genossen die Zeremonie bei sommerlichen Temperaturen.

Bei den Läufern wurde in zahlreichen Altersklassen geehrt, von den Jüngsten bis zu 75-Jährigen war alles vertreten, die drei Erstplatzierten erhielten Urkunden. Die Walker, die mit zehn Minuten Verzögerung gestartet waren, wurden alle in einer Kategorie gewertet.


 
Foto: ZieseckeDie Besten in der Gruppe der Walkerinnen: Regina Roemer vom Skiclub Rodgau und Steffi Theiß vom MTV Urberach. Die Zweitplazierte fehlte bei der Siegerehrung. Vereine der Region waren im Teilnehmerfeld stark vertreten.

Die Organisatoren Hans Röhrig von der TS, Alfred Daum für RUN4FUN und Siegfried Kupzok für den MTV konnten hochzufrieden die besten Läuferinnen und Läufer auf dem Siegertreppchen dekorieren. Die Schnellste von allen war bei den Frauen die Urberacherin Dr. Ute Eckenbach, die in 47:01 Minuten die zehn Kilometer quer durch alle Stadtteile bewältigte und danach absolut frisch und munter aussah. Bei den Herren war es Manuel Ruland aus Neu-Isenburg. Bei den Walkern stand Wolfgang Christ von der TS auf dem obersten Treppchen, bei den Damen Regina Roemer (SCR). Eine besondere Ehrung erfuhr Karin Schließmann von der TGM SV Jügesheim, die vom Leichtathletik-Kreis Offenbach-Hanau dafür ausgezeichnet wurde, dass sie als langjährige erstklassige Läuferin nach großen gesundheitlichen Problemen nicht den Mut verloren hat, sondern aufs Rennbike umgestiegen ist und damit eine Vorbildfunktion bei der Integration behinderter Menschen einehme.


 

 


Denn ein Schiff erschaffen heißt nicht die Segel hissen, die Nägel schmieden, die Sterne lesen, sondern die Freude am Meer wachrufen.

- Antoine de Saint-Exupéry
Die Stadt in der Wüste